Britische Lebensversicherungen - Bessere Rendite mit Sicherheitsnetz



Trotz des deutschen Vertrags- und Steuerrecht, dem die britischen Lebensversicherungen in Deutschland unterliegen, dürfen die britischen Gesellschaften auf die großzügigen Anlagevorschriften Ihres Heimatlandes zurückgreifen.

Dies bietet dem Sparer den besonderen Charme, dass die britischen Lebensversicherer einen deutlich höheren Aktienanteil in ihren Investments halten dürfen. Also eine höhere Flexibilität in der Anlagestrategie um dem Sparer etwas mehr aus seinem Investment herausholen zu können. Im Durchschnitt werden 40% - 60% des Kapitals in Aktien investiert. Hinzu kommen Anleihen, Immobilien und Cash Positionen um Gesamtanlageportfolio zu stabilisieren. Dies führte in der Vergangenheit zu nachweislichen Renditen zwischen 6% und 10% vor Kosten und Steuer.

Das Sicherheitsnetz in drei Teilen

  1. Die britische Gesellschaft spricht eine Mindestgarantie aus. In der Regel sind es ungefähr die eingezahlten Beiträge
  2. Jedes Laufzeitjahr wird dem Vertrag durch die Versicherungsgesellschaft ein Bonuszuweisung deklariert - diese fallen meist recht gering aus, dafür ist der Schlussbonus meist umso höher
  3. Der dritte Sicherheitspuffer ist das so genannte Smoothing (Glättungsverfahren); hierbei werden in guten Kapitalmarktzeiten Reserven gebildet, die in schlechten Kapitalmarktzeiten wieder aufgelöst werden. So nimmt der Sparer und Anleger an den Schwankungen nur bedingt teil.



Sie fragen sich wo der Haken ist??? Die Briten sind und wollen langfristige Sparer sowie Anleger. Wer vorzeitig kündigt und sein Investment beendet, kann gerade bei Ausstieg in einer schwachen Kapitalmarktphase eine stark reduzierte Ablaufsumme erhalten. Alle Teile des Sicherheitsnetzes greifen immer bezogen auf den Vertragsablauf. Durchhalten wird belohnt!